Dauner Viadukt von Jung bis Alt

  • 3. Dauner Stadt-Picknick

     

    Das Dauner Viadukt von Jung bis Alt will das Miteinander der Generationen in der Stadt Daun stärken und beleben. Dazu gehört auch, Orte und Räume zu schaffen, wo sich unterschiedliche Menschen begegnen können. Junge, „Mittelalte“ und Senioren, Alteingesessene und Neuzugezogene.

    Um ein gutes Miteinander geht es auch in der Interkulturellen Woche, die jedes Jahr im Herbst deutschlandweit stattfindet. Hier steht das friedliche Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen im Vordergrund. Das ist nicht immer leicht - aber mit Begegnung bei einem gemeinsamen Essen gelingt ein erster Schritt aufeinander zu!

     

    Warum nicht beides miteinander verbinden?

    Willkommen beim Dauner Stadtpicknick!

  • Zukunftspreis Heimat für das Dauner Viadukt von Jung bis Alt

  • Dauner Adventsleuchten feierte Premiere

    Licht und Leuchten, Miteinander von Jung und Alt, Genießen, gemeinsam und gemeinnützig – darum ging es beim neuen Event, das am 2. Adventswochenende zwischen Kreissparkasse Vulkaneifel und Forum Daun Premiere feierte.

    Bei handgemachter Musik und wärmenden Feuertonnen konnten sich die Besucher ein Bild von den feierlich angeleuchteten Fassaden der Kreissparkasse Vulkaneifel und dem Forum Daun machen. Auch der Pulverschnee, die knackige Kälte und die über 600 miteinander entzündeten Lichtchen in der Mitte des Platzes trugen zur besonderen Atmosphäre bei. Im Großen Saal des Forums kamen Jung und Alt zusammen, um dem Nikolaus ein Lied zu singen, und die Kinder freuten sich über die verteilten Gaben.

    Wie bei allen Anfängen gab es auch im Verlauf dieser Veranstaltung einige Hürden zu bewältigen, die dank des großen Engagements aller anwesenden Ehrenamtlichen bewältigt werden konnten.

    Das Organisationsteam bedankt sich herzlich bei allen Helfern, Förderern, Sponsoren und Unterstützern, durch die das Adventsleuchten zu einem gelungenen Event wurde:

    Kreissparkasse Vulkaneifel, Nürburg Quelle Hermann Kreuter GmbH, Innogy SE, Gewerbe- und Verkehrsverein Daun e.V., Kur- und Freizeitbetriebe Forum Daun, GesundLand Vulkaneifel, Bürgerdienst e.V., Ristorante Lo Stivale, Dauner Viadukt von Jung bis Alt, Rotary Club, Round Table 168, Ladies´ Circle 43, Bauernhof Otten, Integrative KITA Daun, Kita St. Nikolaus, Kreuzbund Daun e.V., Bürger für Bürger e.V., MV Waldkönigen e.V., MV Daun 1876 e.V., Musikschule Landkreis Vulkaneifel e.V., Gruppe Rouge, TUS 05 Daun e.V., Thomas-Morus-Gymnasium Daun, Seniorenbeirat Landkreis Vulkaneifel, Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun, Eifelverein Daun e.V., Lions Club Daun, ABS Weiler, Freiwillige Feuerwehr Daun, Freiwillige Feuerwehr Bleckhausen, Vogelschutzgruppe Darscheid e.V. mit den jugendlichen Teilnehmern des Projektes “Fit für den Job im NEZ Vulkaneifel” (gefördert durch den ESF und das Land RLP).

  • Kinder und Senioren: In Zukunft miteinander statt alleine

    Generationsbrücke Deutschland zu Besuch in Daun

    Mitarbeiterinnen aus den drei Dauner Kindertagesstätten, Kita Thomas-Morus, Integrative Kita und Kita St. Nikolaus sowie Mitarbeitende der Seniorenhäuser Haus Sonnental und Seniorenhaus Regina Protmann lernen bei der Generationsbrücke Deutschland wie Begegnungen zwischen Senioren und Kindern gestaltet werden können.

    Das Sozialunternehmen „Generationsbrücke Deutschland“ versteht sich als Multiplikator und bildet mittlerweile deutschlandweit Fachpersonal aus Schulen, Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen für die intergenerative Arbeit aus. Ziel ist es, das Miteinander der Generationen in den Einrichtungen auf Dauer zu verankern. Im Konzept der Generationsbrücke werden zwischen einzelnen Kindern und Senioren über ein Jahr hinweg feste „Bewohnerpartnerschaften“ gebildet. Dadurch kann eine Beziehung entstehen. Es wird miteinander gesungen, gespielt oder gebastelt, eventuelle Hemmschwellen oder Berührungsängste werden schnell abgebaut, die Generationen lernen von- und miteinander.

    „Aber in erster Linie geht um den situativen Gewinn, um die Freude, die Senioren wie Kinder beim Miteinander erleben.“ erklärt die Referentin Anne-Christin Hochgürtel.

    Stefan Rehm, Leiter von Haus Sonnental, ist begeistert: „Mit den vielen praktischen Tipps und dem Hintergrundwissen können wir in Zukunft noch leichter Kinder und Senioren in Kontakt bringen und so Brücken zwischen den Generationen bauen.“

Das Dekanat Vulkaneifel unterstützt seit Januar 2016 die Koordinierungsstelle des Dauner Viadukts von Jung bis Alt!

 

Was ist das?

Das Dauner Viadukt von Jung bis Alt ist ein Zusammenschluss von über 20 Institutionen und Einrichtungen in Daun (Kindergärten, Seniorenhäuser, Vereine, Kirchen usw.). Sie arbeiten gemeinsam daran, dass Daun zu einer lebens- und liebenswürdigen Stadt für alle Generationen wird bzw. bleiben kann. Das Viadukt steht dabei symbolisch für die Verbindung zwischen den Generationen und für das Miteinander von Alt und Jung, das nicht wie früher durch das Zusammenleben in der Großfamilie gewährleistet ist. Darüber hinaus spielt auch das Thema Generationengerechtigkeit eine Rolle. Das heißt neben den Sorgen und Ängsten der älteren Bevölkerung auch die Belange der Jugend und der jungen Generation im Blick zu behalten.

 

Wozu ist das gut?

Durch die Vernetzung der verschiedenen Akteure kann die Qualität einzelner Angebote verbessert oder auch neue Projekte gemeinsam in Angriff genommen werden. Es entstehen Kommunikations- und Begegnungsorte für Menschen aller Generationen.

Ein Beispiel ist das Projekt "Generationsbrücke" zwischen den Kindertagesstätten und den Seniorenhäusern. Hier haben Kinder und Senioren über ein Jahr lang bei regelmäßigen Treffen die Chance, miteinander in Kontakt zu kommen und eine Beziehung aufzubauen, bei der beide Seiten viel gewinnen!

Die Leitlinien des Dauner Viadukts und mehr Information finden Sie  hier!

 

Warum macht die Kirche dabei mit?

Wir glauben an einen Gott, der allen Menschen ein Leben in ganzer Fülle verspricht. Das macht uns Hoffnung und ermutigt uns, dass wir uns bereits im Hier und Jetzt für ein gutes und würdevolles Leben für alle Menschen einsetzen!

Für ein solches Leben sind vielfältige, gelingende Beziehungen, Zwischenmenschlichkeit und Solidarität nötig. Gerade auch zwischen ganz unterschiedlichen Menschen. Aktuell können wir in unserer Gesellschaft eher eine zunehmende Vereinzelung der Menschen beobachten. Kneipen, Vereine, Begegnungsorte außerhalb von Familie und eigenem Freundeskreis fehlen. Darunter leiden besonders die Menschen, die keine Familie oder keine Freunde in ihrer Nähe haben können. Dies sind oft ältere Menschen, aber auch Migranten, Neuzugezogene, finanziell schwache Familien oder Geflüchtete. Wir hoffen: Mehr Begegnung bedeutet auch mehr Solidarität zwischen den Menschen!

Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle. (Joh 10,10)

Fragen oder Anregungen?

Ihre Ansprechpartnerin

Pastoralreferentin Vanessa Lay

Telefon: 06592 9825513

Email: vanessa.lay(at)bistum-trier.de