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Diakonische Pastoral

Die zentrale Heils-Botschaft des Evangeliums besteht in Jesu Vision vom Reich Gottes, in dem alle Menschen in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit leben können. Diese Vision ist nur ausgehend von den Kleinsten und „Letzten“, den Benachteiligten und Armen zu verwirklichen, auf deren Seite Jesus sich selbst immer wieder gestellt hat (Mk 9,36; Mt 25; Lk 6,20).

Diese biblisch begründete, vorrangige Positionierung an der Seite der „Armen und Bedrängten aller Art“ (GS1) verwirklicht sich im diakonischen Handeln von Kirche.

Diakonisches Handeln bedeutet, sich von den Nöten und Bedürfnissen der Menschen berühren zu lassen, schwierige Situationen des Lebens mit ihnen zu teilen und für sie da zu sein.

Diakonisches Handeln geschieht

  • im direkten Umgang und auf Augenhöhe mit allen Menschen
  • in der Teilhabe aller am gesellschaftlichen und kulturellen Leben
  • in der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen und Strukturen. (vgl. Sachkommission 1 der Synode des Bistums Trier)

Das Dekanat Vulkaneifel möchte in Zukunft seine diakonische Ausrichtung in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Westeifel weiter stärken. Denn: „Wir wurden als Christen nicht dazu berufen, für das Überleben der Kirche zu sorgen, sondern für das Wohl und Heil der Menschheit.“ (Bischof Jaques Gaillot von Evreux)

  • Aktion EIFEL-POST - Jetzt Mitmachen!!

    Schenken Sie Menschen einen Lichtblick!

    Viele Menschen können aufgrund ihres Alters, Krankheiten oder aus anderen Gründen nicht mehr so am öffentlichen Leben teilnehmen wie andere. In der aktuellen Situation sind diese Menschen oft ganz besonders von Isolation und Einsamkeit betroffen.

    Bereits im Frühjahr wurde diesen Menschen unter dem Stichwort "Eifel-Post" mit Briefen und Karten eine große Freude gemacht! Über 30 Schreiber*innen schickten Grüße an Senior*innen, stehen teilweise bis heute in Kontakt oder waren die Senior*innen im Sommer sogar besuchen.

    Jetzt, in der oft trüben, kalten und dunklen Jahreszeit und mit der weiterhin bestehenden Vorgabe, Kontakte zu beschränken, brauchen diese Menschen kleine Lichtblicke mehr denn je!

    Machen Sie mit!

    • Wir suchen Menschen, die in den kommenden Wochen hin und wieder einen kleinen Gruß verschicken und anderen damit ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Mitmachen kann die ganze Familie, denn auch etwas Gemaltes oder Gebasteltes wird den Empfänger bestimmt freuen!

    Wir vermitteln die Kontakte überwiegend an Senior*innen in Senioreneinrichtungen in der Umgebung weiter. Wenn Sie selbst sich über Post freuen würden, melden Sie sich aber gerne auch bei uns!

    Die Koordination der Kontakte läuft über Anette Weber von der Pfarreiengemeinschaft Gerolsteiner Land und Vanessa Lay vom Dekanat Vulkaneifel. Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie einfach eine Mail oder rufen Sie an, dann können wir die Details klären.

    Vanessa Lay     Email: vanessa.lay(at)bistum-trier.de, Telefon: 0151-52343636

    oder

    Anette Weber     Email: anette.weber(at)bistum-trier.de, Telefon: 06594-9219815

  • Kein Weihnachten in Moria! - Kampagne jetzt unterstützen!

    »Weihnachten ist kalendarisch am 24./25. Dezember.
    Das wirkliche Weihnachten ist in diesen Zeiten dann, wenn Flüchtlinge gerettet werden.
    Das wirkliche Weihnachten ist dann, wenn Flüchtlingskinder wieder sprechen, spielen und essen.
    Das wirkliche Weihnachten ist dann, wenn ›Der Retter‹ wirklich kommt – und er nicht nur im Weihnachtslied besungen wird.«

    Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 22. 12. 2019

     

    »Die Bilder und Augenzeugenberichte aus Lesbos verdeutlichen die katastrophalen Bedingungen in den Flüchtlingslagern. Keine winterfesten Unterkünfte, kein fließendes Wasser, keine Möglichkeit zur Reinigung der Kleider, unzureichende sanitäre Anlagen, eine mangelhafte Ernährung und fehlende medizinische Hilfsmöglichkeiten belegen den Notstand, der sofortige Maßnahmen erfordert.

    Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht, das nicht durch völlig inhumane Rahmenbedingungen unterhöhlt werden darf. Fehlender politischer Wille zu einer gesamteuropäischen Flüchtlingspolitik darf kein Argument sein für unterlassene Hilfeleistung. Zahlreiche Kommunen in Deutschland haben ihre Bereitschaft erklärt, die Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufzunehmen. Als Schwestern und Brüder der Franziskanischen Familie unterstützen wir daher die Forderung, die Menschen aus Moria und den anderen Lagern nach Deutschland zu holen.«

    Br. Stefan Federbusch, Mitglied der Provinzleitung der Franziskaner, Unterstützer der Kampagne »Kein Weihnachten in Moria«

     

    Unterstützen Sie die Kampagne!

    Weitere Infos unter: www.kein-weihnachten-in-moria.de

Fragen oder Anregungen?

Ihre Ansprechpartnerin

Pastoralreferentin Vanessa Lay

Telefon: 06592 9825513

Email: vanessa.lay(at)bistum-trier.de