Dauner Viadukt von Jung bis Alt

Das Dekanat Vulkaneifel unterstützte von Januar 2016 bis Dezember 2018 die Koordinierungsstelle des Dauner Viadukts von Jung bis Alt! ZUm jahresanfang 2019 wurde das Projekt an Rüdiger Herres (Jugendpflege VG Daun) und Andreas Rötering (Caritasverband Westeifel) übergeben.

 

Was ist das?

Das Dauner Viadukt von Jung bis Alt ist ein Zusammenschluss von über 20 Institutionen und Einrichtungen in Daun (Kindergärten, Seniorenhäuser, Vereine, Kirchen usw.). Sie arbeiten gemeinsam daran, dass Daun zu einer lebens- und liebenswürdigen Stadt für alle Generationen wird bzw. bleiben kann. Das Viadukt steht dabei symbolisch für die Verbindung zwischen den Generationen und für das Miteinander von Alt und Jung, das nicht wie früher durch das Zusammenleben in der Großfamilie gewährleistet ist. Darüber hinaus spielt auch das Thema Generationengerechtigkeit eine Rolle. Das heißt neben den Sorgen und Ängsten der älteren Bevölkerung auch die Belange der Jugend und der jungen Generation im Blick zu behalten.

 

Wozu ist das gut?

Durch die Vernetzung der verschiedenen Akteure kann die Qualität einzelner Angebote verbessert oder auch neue Projekte gemeinsam in Angriff genommen werden. Es entstehen Kommunikations- und Begegnungsorte für Menschen aller Generationen.

Beispiele:

#Generationsbrücke Deutschland: Kooperation zwischen den Kindertagesstätten und den Seniorenhäusern. Hier haben Kinder und Senioren über ein Jahr lang bei regelmäßigen Treffen die Chance, miteinander in Kontakt zu kommen und eine Beziehung aufzubauen, bei der beide Seiten viel gewinnen!

#Workshops für Ehrenamtliche aus Daun und Umgebung zu den Themen „Pressearbeit im Verein“, „Freiwilligen-Koordination“ und „Projekte planen und durchführen“.

#Jugendliche begleiten Senioren - Ausbildung der Jugendlichen gemeinsam mit der 3-Maare-Realschule, der Katholischen Kirchengemeinde Daun und anderen Kooperationspartnern. Jugendliche setzten sich im Rahmen einer Projektwoche mit den Themen Älter werden, Demenz, Hilfen im Alltag, Tod und Trauer, Biografie-Arbeit usw. auseinander und absolvierten ein kurzes Praktikum in einer Senioreneinrichtung/Tagespflege.

 

Die Leitlinien des Dauner Viadukts und mehr Information finden Sie  hier!

 

Warum macht die Kirche dabei mit?

Wir glauben an einen Gott, der allen Menschen ein Leben in ganzer Fülle verspricht. Das macht uns Hoffnung und ermutigt uns, dass wir uns bereits im Hier und Jetzt für ein gutes und würdevolles Leben für alle Menschen einsetzen!

Für ein solches Leben sind vielfältige, gelingende Beziehungen, Zwischenmenschlichkeit und Solidarität nötig. Gerade auch zwischen ganz unterschiedlichen Menschen. Aktuell können wir in unserer Gesellschaft eher eine zunehmende Vereinzelung der Menschen beobachten. Kneipen, Vereine, Begegnungsorte außerhalb von Familie und eigenem Freundeskreis fehlen. Darunter leiden besonders die Menschen, die keine Familie oder keine Freunde in ihrer Nähe haben können. Dies sind oft ältere Menschen, aber auch Migranten, Neuzugezogene, finanziell schwache Familien oder Geflüchtete. Wir hoffen: Mehr Begegnung bedeutet auch mehr Solidarität zwischen den Menschen!

Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle. (Joh 10,10)

Fragen oder Anregungen?

Ihre Ansprechpartnerin

Pastoralreferentin Vanessa Lay

Telefon: 06592 9825513

Email: vanessa.lay(at)bistum-trier.de